Einige Gesichtspunkte, die vielleicht wichtig wären, wenn - unter der gemeinsamen Vorgabe ökologischer Verantwortung! - die Alternative „öffentlicher oder privater Verkehr“ ausgearbeitet wird:

Beim Schwerpunkt ÖFFENTLICHER VERKEHR:

in Städten: Radwegebau (u.a Schnellverbindungen) und Ausbau des Radservices); sichere Gehwege; Parkplätze werden Parks und Spielplätze // transparente Tarife und schneller Takt bei den öffentlichen Verkehrsmitteln; Dezentralisierung von Einkaufsmöglichkeiten // Nutzung von Straßenbahn-/U-Bahnnetzen für die Warenlogistik, Umnutzung von Autobahntrassen // Aufwertung von Immobilien an Hauptstraßen // auf dem Land: Förderung von Dorfläden; Sammel- bzw. Ruftaxen; neue Bahnstrecken // im Hinblick auf Industrie, Handel, Dienstleistungen: Konversion bzw. Schrumpfen der PKW-Industrie und PKW- Handel bzw. -Dienstleistungen; Veränderungen in der Struktur wirtschaftlicher Macht; Umstrukturierung des Freizeit- und Urlaubsverhaltens // im Hinblick auf staatliche Einnahmen/Ausgaben: Veränderung des Steueraufkommens, Investitionen in (Um-)Bau-Maßnahmen // mit den möglichen Folgen: weniger Lärm, CO2 und Feinstaub; Verbesserung der gesundheitlichen Lage; soziale Durchmischung im öffentlichen Verkehr

Beim Schwerpunkt PRIVATER VERKEHR

in Städten: E-Mobilität, Parkraumbewirtschaftung, Car-Sharing, City-Maut, Drohnen-Taxen, digitale Kontrolle und KI-gesteuerte Verkehrsflüsse, insbesondere der Logistik-Ströme // auf dem Land: Park- and Ride-Systeme // im Hinblick auf Industrie, Handel, Dienstleistungen: Umstellung auf vernetzte E-Mobilität, Ausdünnung des KFZ-Service-Netzes; Umformung der Märkte mit Hilfe der Datenauswertung; Verstärkung wirtschaftlicher Machtstrukturen // im Hinblick auf staatliche Einnahmen/Ausgaben: Kaufprämien für vernetzte E-Mobilität und entsprechende Forschungsförderung // mit den möglichen Folgen: weniger Lärm, CO2 und Feinstaub, aber höherer Ressourcenverbrauch, insbesondere Strom für KI-Systeme; soziale Trennung im und durch den Verkehr