Die Argumentation begründet, dass die Durchsetzung einer anderen Gesellschaft nicht auf strukturelle Gegner trifft. Die Widerstände gegen ihre Durchsetzung sind allerdings um so mächtiger, je mehr die Wahrheit der Verletzbarkeit der menschlichen Lebensperspektiven geleugnet werden kann und je weniger die Chancen eines vergemeinschafteten Wirtschaftens deutlich werden. Das Projekt der anderen Gesellschaft muss die Spaltung der Gesellschaft unter Berufung auf diese Wahrheit auflösen. Daraus ergeben sich grundsätzliche Vorgaben für die politischen Kräfte, die das Projekt der anderen Gesellschaft durchsetzen wollen.