Die Argumentation begründet, dass die Durchsetzung einer anderen Gesellschaft wesentlich durch die Vorstellung erschwert wird, bisherige Transformationen seien „Revolutionen“ gewesen. Danach müssten zuerst mächtige gesellschaftliche Positionen„zerbrochen“, „entmachtet“ oder „enteignet“ werden, um dann eine Gesellschaft neuer Art - wie ein Gebäude auf neuen Fundamenten - errichten zu können. Von diesem Selbstverständnis war dagegen gerade die kapitalistische Überformung der Welt geleitet. Hierin unterscheidet sich die nachkapitalistische Gesellschaft: Sie zielt auf eine andere Anordnung und einen anderen Zusammenhang der bestehenden Institutionen. Sie muss einen schon vertrauten, verbreiteten Gedanken - selsbstverständlich gegen Widerstände - zum Leitgedanken machen: Die tatsächliche Gemeinschaftlichkeit unseres Wirtschaftens wahrzunehmen und in den Prozess des Anstrebens konkreter, verantwortbarer Ziele umzusetzen