Nach jeder demokratischen Wahl-Entscheidung über eine Grundfrage des Wirtschaftens liegen für die Industrie, Dienstleistungen, Banken und Handel sowie ihre Beschäftigten neue Rahmenbedingungen fest. Im Einzelnen müssen sie vielleicht noch in andere staatliche Regelungen wie Steuergesetze, Fördergelder usw. umgesetzt werden. Aber in der öffentlichen Diskussion vorher zeichnet sich schon ab, dass bestimmte Produkte samt ihrer Lieferketten und mit ihnen verbundenen Dienstleistungen in Zukunft weniger nachgefragt werden, andere dagegen mehr. Bestehende Märkte ändern sich entsprechend und neue können entstehen. Produktionsanlagen und betriebliche Abläufe müssen umgestellt werden und neues technisches Wissen gewonnen werden; Kredite und der Börsenhandel orientieren sich ebenfalls um.

Man kann sich vorstellen, wie diese Tatsache, dass immer wieder über Grundfragen des Wirtschaftens öffentlich diskutiert und entschieden wird, zu einer neuen Kultur des wissenschaftlichen und technologischen Forschens führt, in der stärker in Alternativen gedacht wird. Vorstellbar ist darüber hinaus, dass auch die Welt der Dinge sich in Richtung einer stärkeren Flexibilität ändert. Aber werden die Unternehmen sich diesen Entscheidungen fügen? Liegt nicht bei ihnen die Macht?